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Donnerstag 17. Mai |
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Die Start- bzw. Landebahn ist die Lebensader jedes Flughafens. Damit die ständige Verfügbarkeit und Betriebssicherheit gewährleistet ist, sind laufende Kontrollen und Instandhaltungsarbeiten unerlässlich. Wenn aber aufgrund des Alters und der Belastung die Erneuerung eines größeren Abschnittes einer Piste unaufschiebbar ist und der Flugbetrieb tagsüber ohne wesentliche Beeinträchtigung ablaufen soll, müssen die Pistensanierungsarbeiten außerhalb der Betriebszeiten (ab 23.00 - 05.30 Uhr) in den Nachtstunden durchgeführt werden. Diese Form der Sanierung stellt deshalb für alle Beteiligten eine völlig neue Herausforderung dar.
Die Pistensanierungsarbeiten am blue danube airport linz sind seit 30. Mai 2005 voll im Gange und werden wetterabhängig innerhalb von ca. 20 Nächten (in nur 6,5 Stunden pro Nacht) abgeschlossen sein. Insgesamt werden rund 50.400 m² Asphalt abgefräst und in 2 Lagen wieder aufgebracht. Weiters wird die gesamte Pistenmittellinienbefeuerung und die Befeuerung der Schwelle 09 (ca. 300 Stück Unterflurfeuer) erneuert und am letzten Stand der Technik gebracht sowie die Pistenmarkierung komplett erneuert. Die 3000 m Lande- bzw. Startbahn wird von km 2,185 bis km 2,815 saniert.
Der Einsatz von ca. 110 Facharbeitern, Spezialkräften, Technikern - welche den Einsatz von 37 Lastkraftwagen, 5 Asphaltfertigern, 6 Kehrgeräten, 2 Bohrgeräten und 2 Gruppen von Spezialkräften für die Pistenmarkierung minutengenau koordinieren - stellt eine logistische Meisterleistung dar und gewährleistet pünktlich zur Öffnungszeit um 05.30 Uhr die Meldung „Piste frei“ des Flugplatzbetriebsleiters an den Tower.
Die Gesamtkosten von ca. 3 Mio. EUR werden zu 50% durch das Bundesministerium für Landesverteidigung HGV West und zu 50 % durch die Flughafen Linz GesmbH getragen.
Durch die sanierte Start- und Landebahn mit dem komplett erneuerten Instrumentenlandeanflugsystem ILS 27 KAT III B und dem neuen ILS 09 KAT I samt Anflugbefeuerung entspricht das Pisten- und Landesystem am blue danube airport linz dem neuesten Stand der Technik und bietet höchste Sicherheit. Außerdem wurde mit diesen baulichen Maßnahmen die Voraussetzung für die Anbindung des Rollwegsystems an das westliche und östliche Ende der Start- und Landebahn 09/27 geschaffen.